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Veits Tanz
Sascha
Pranschke
Ein
Verwirrspiel
Veit
Glassmann, ein gescheiterter
Literaturstudent und krankhafter Spieler,
wird beim Einbruch in eine Villa von der
Besitzerin überrascht. Doch diese denkt gar
nicht daran, die Polizei zu rufen.
Stattdessen überredet sie Veit zu einem
weiteren Einbruch. Was er nicht weiß: Die
ebenso karrierehungrige wie attraktive Frau
hat zwei Menschen getötet. Und sie
schmiedet einen Plan, der mehr als ein
weiteres Leben kostet.
Mosche
Gurfinkel, Entfesslungskünstler und Fälscher,
war achtzehn Jahre lang verschwunden. Als er
seinen ehemaligen Schüler Veit aufsucht,
lernt dieser, dass menschliche
Identitäten austauschbar sind.
Eva
Westphal, Ärztin und Genforscherin, lässt
schon mal einen Konkurrenten über die
Klinge springen. Erst als Gentechnikgegner
sie bedrohen, begreift sie, was Todesangst
ist.
Krysztof Mendritzki, Privatdetektiv, soll
eigentlich den Tod eines ehemaligen
Geliebten von Eva aufklären. Seine
Recherchen
verstricken ihn selbst jedoch in einen
anderen Fall.
Aus
wechselnden Perspektiven erzählt Sascha
Pranschke in seinem Romandebüt von Zufällen
und Schicksalen. Voller Geheimnisse und Überraschungen
sind die Lebenswege der Figuren deren
Entscheidungen ihre Identitäten immer
wieder infrage stellen. |

Sascha
Pranschke
Veits Tanz
Verlag der
Criminale 2007
TB 12,90 €
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Das
Versprechen
Friedrich Dürrenmatt
Kommissar
Matthäi bleibt nicht viel Zeit. Eine
Dienstreise nach Jordanien steht kurz bevor,
doch vorher will er den
grausamen Mord an der kleinen Gritli Moser
aufklären. Er hat ihren Eltern versprochen,
den Mörder zu finden, und schon bald verfolgt
er eine heiße Spur: Der vorbestrafte
Hausierer von Gunten steht im dringenden
Verdacht, die Tat verübt zu haben. Als dieser
sich dann in seiner Zelle erhängt, scheint
der Fall abgeschlossen zu sein. Doch Matthäi
forscht auf eigene Faust weiter. Gritlis
Mitschüler erzählen ihm von einem mysteriösen
Riesen, und der Kommissar findet ein rätselhaftes,
von Gritli gemaltes Bild, auf dem er einen
dunklen Wagen und ein gehörntes Tier erkennt
– reiner Zufall oder ein Schlüssel zu dem
Verbrechen?
Das Buch
wurde viele male verfilmt ua. mit Heinz
Rühmann in "Es geschah am helllichten
Tage" und hat bis heute nichts an seiner
Aktualität verloren.
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Die Vipern von Montesecco
Bernhard Jaumann
Ein Dorf sucht seinen Mörder
Touristen verirren
sich nie in das verschlafene Dorf Montesecco.
Nur ein paar Dutzend Menschen leben hier, im
Hinterland der Adria. Es ist ein ungewöhnlicher
heißer Juli. Gewitter liegt in der Luft,
denn einer aus ihrer Mitte ist tot: Eine
giftige Viper hat Giorgio Lucarelli
gebissen. Was wie ein Unfall aussieht,
scheint ein wohl geplanter Akt der Rache
gewesen zu sein. Carlo, der Vater des Toten,
untersagt die Beerdigung, bevor der Täter
nicht gefasst ist, und verunglückt kurz
darauf selber tödlich. Ganz Montesecco
sucht den Mörder und nahe zu jeder im
Ort verdächtig. Und während in der Hitze
des Sommers zwei Leichen ihrer Beisetzung
harren, verbreitet sich das Gift der Vipern
wie im Flug.
„Die
Vipern von Montesecco“ schildert das
italienische Lebensgefühl in all seiner
Vitalität und Tödlichkeit. Jaumann schmückt
seine Bilder üppig und farbenprächtig aus.
Ein Kriminalroman der Extraklasse von
italienischem Blut.
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Bernhard Jaumann
Die Vipern von Montesecco
Aufbau 03/2007
TB 8,99 € |