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Der Mann, der starb wie ein Lachs
Mikael
Niemi
Nichts.
Außer Mücken, Meänkieli, Kommunisten
– und ein Mord
Der neue Roman aus dem
Tornedal, dem wilden Norden Schwedens
Das Tornedal im nördlichen Schweden. Als
die Gemeindeangestellte Rauha Jauhöjärvi
auf der Türschwelle des alten Hauses steht,
um nach Martin Udde zu sehen, ist ihr ganz
seltsam zumute - ein eigenartiger Geruch
liegt in der Luft, und keiner antwortet auf
ihr Klopfen. Schließlich fasst sie sich ein
Herz. Mit einem Zweitschlüssel verschafft
sie sich Zugang, und ihre düstere Ahnung
wird zur Gewissheit: der alte Mann liegt tot
in seinem Bett - brutal ermordet, mit einer
Fischgabel regelrecht aufgespießt. Ein
seltener Ausbruch von Gewalt in einer der nördlichsten
Regionen Schwedens, in denen offene Türen
zur Tagesordnung gehören und
Gastfreundlichkeit auch Fremden gegenüber
die Regel ist. Hatte hier jemand eine alte
Rechnung zu begleichen? Die junge
Stockholmer Polizistin Therese Fossnes ist
nicht gerade begeistert, als sie damit
beauftragt wird, der Sache auf den Grund zu
gehen. Die Menschen dieses entlegenen
Landstrichs kommen ihr seltsam vor, ihren
Dialekt versteht sie nicht. Doch dann fühlt
sie sich ausgerechnet zum kauzigen Eigenbrötler
Esaias hingezogen, der als dringend tatverdächtig
gilt. Und sie erkennt, dass hinter der
ganzen Geschichte mehr steckt, als ihr lieb
sein kann ...
Niemis
Krimi spielt, wie auch schon sein Roman
"Populärmusik aus Vitula", im
Tornedal, einem Gebiet im rauen und wilden
Norden Schwedens. Dies ist ein Landstrich,
in dem die Menschen zum Teil noch Finnisch
sprechen und einige eine alte, aussterbende
Sprache pflegen, das so genannte Meänkieli.
Die Zerrissenheit der Menschen, dieses
Landstrichs, erzählt der Autor so schräg,
wild und poetisch eigenwillig , dass hier
ein ganz besonderer Roman mit einem ganz
breit gefächerten Themenspektrum von einem
Autor, der die Menschen liebt, über die er
schreibt, vorliegt .
Mikael
Niemi
Der
Mann, der starb wie ein Lachs
BTB
03/2008
19,95
€
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Muskatbraun
Tom
Wolf
Juni/Juli
1746. Endlich Friede! Nach der Sicherung seiner
schlesischen Eroberung hat Friedrich II. allen
Grund zum Feiern und lädt daher zu zahlreichen
höfischen Zerstreuungen. Doch das Vergnügen
droht im Keim zu ersticken: James Milton, 23.
Earl of Moor, wird im »König von Portugal«
ermordet aufgefunden. Der Polizeichef von Berlin
steht vor einem Rätsel. Friedrich II. gibt
seinem Zweiten Hofküchenmeister Honoré
Langustier neuerliche Gelegenheit, seinen Spürsinn
zu beweisen.
»... es ist vergnüglich, an der Seite von
Langustier dem Preußenkönig näher zu kommen,
und auch den anderen, deren Namen bis heute
einen
Klang haben: Voltaire, Chodowiecki, Nicolai,
Mendelssohn.« Tagesspiegel
Tom Wolf
Muskatbraun
Bebra Verlag
2007
9,90 €
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