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Buchempfehlungen

 

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Tiefer Schmerz 

Arne Dahl

"Ein Mord muss auch dem Leser Schmerzen bereiten, ich kann mich ja wohl kaum über nettes und sauberes Töten auslassen. Ich will schließlich nicht, dass ein Mord als etwas Normales angesehen wird, also, jemanden zu Töten ist ja nun wirklich kein leichtes Vergehen." (Arne Dahl)  

Die Erforschung des Schmerzes

Mit einer langen Nadel im Kopf wird ein renommierter schwedischer Hirnforscher  tot, auf dem jüdischen Teil des Südfriedhofs aufgefunden. Kurz vor seinem Tod schrieb er noch die Buchstabenfolge «Epivu» in den Schnee. Ähnlich wie bei dem vorangegangenen Mord an einen griechischen Zuhälter. Auch dieser schrieb kurz vor seinen Tod die Worte  «Epivu» in den Sand.  Allerdings wurde bei ihm nur noch ein Knochen von seinem Schienbein, in einem Gehege von Vielfraßen im Stockholmer Tierpark gefunden.  Und dann verschwindet auch noch eine Gruppe Ukrainerinnen aus einem Auffanglager, während ein junger Dieb vor eine U-Bahn geschubst wird. Viel Arbeit also für die Stockholmer Sonderermittler, die zunächst keinen Zusammenhang zwischen den Taten herstellen können. Als aber auch in dem Gehege eine lange Nadel gefunden wird und Interpol vergleichbare Morde mithilfe eines solchen Instruments in verschiedenen Ländern meldet, konzentrieren sich die Ermittler auf eine Theorie.

Die leitenden Kommissare Paul Hjelm und Kerstin Holm müssen umfangreiche Ermittlungen anstellen, um den rachsüchtigen Mörder zu fassen. Diese beschränken sich nicht nur auf Schweden, sondern auf ganz Europa, nicht nur auf die Gegenwart, sondern auch auf die Vergangenheit.

Dahl verbindet die Themen Menschenhandel und NS-Terror zu einer logisch aufgebauten, vielschichtigen und zugleich aufrüttelnden Geschichte.

Tiefer Schmerz
Arne Dahl
Piper 05/2006
TB 8,95

 

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Täubchenjagd 

Romy Fölck

An einem kühlen Märzmorgen wird in den Elbwiesen ein verstümmelter Taubenkadaver entdeckt. Alsbald wiederholen sich diese abscheulichen Funde, bis man einen massakrierten Schäferhund und endlich auch einen Verdächtigen für diese Taten findet. Der Sitzungssaal ist überfüllt, als der junge Strafrichter Raik Winter die Verhandlung gegen Hans Nowotny, einen ehemaligen Kriminalisten, eröffnet. Obwohl er spürt, dass alle Welt von ihm eine Verurteilung erwartet, spricht Winter den Angeklagten frei. Doch kurz darauf findet man in der Dresdner Heide den entstellten Leichnam eines Mädchens im Laub. Alles deutet darauf hin, dass auch hier der Täubchenmörder seine Hand im Spiel hatte. Es beginnt eine Hetzjagd auf Nowotny und für den jungen Richter eine gefährliche Suche nach der Wahrheit.

 

Romy Fölck
Täubchenjagd
Kahl Verlag März 2007
TB 10,90 €

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Todesschläger

Hans Lebek

Ein Toter liegt im Sandbunker eines Golfplatzes bei Berlin - erschlagen mit einem Eisen 7. Schon sehr bald stellen Hauptkommissar Schlosser und sein Team fest, dass der Mord an dem Industriellen praktisch nicht durchgeführt worden sein kann. Nicht einmal Selbstmord kommt in Frage. Schlosser sucht trotzdem nach dem Täter und sieht sich schon bald mehren Verdächtigen gegenüber. Jeder könnte ein Motiv haben, aber nichts ist greifbar oder verwertbar - nicht einmal, als weitere Morde geschehen.

Ein Buch das auch nicht Golfern das Spiel näher bringt und gleichzeitig ein packender Wirtschaftskrimi.

Gemeiner - Verlag
Juli 2005 
9,90 €

 

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Tod in Arkadien

Jens Luckwaldt

Eine illustre Schar von Sommergästen hat sich auf Schloß Thorau eingefunden.

Während die kleine, feine Gesellschaft sich noch mit Landpartien, Séancen und Kartenspielen die Zeit vertreibt, läuft im Verborgenen bereits erbarmungslos das Räderwerk einer Intrige. Mit tödlichem Ausgang: Eine Leiche liegt inmitten des herrlichen Parks. Kann der eigens aus der Hauptstadt angereiste Kriminalexperte den Urheber des Verbrechens ermitteln?

‘Ein wahrer Criminal-Fall in Briefen’ aus dem späten 18. Jahrhundert, nur durch die Aufzeichnungen seiner Protagonisten erzählt. Man lügt, man lästert, und doch offenbaren die Dokumente am Ende die Wahrheit – den Schlüssel zu einem grausamen Geheimnis...

Jens Luckwaldt
Tod in Arkadien 
ISBN 3-8334-5028-2 
360 Seiten, Paperback
EUR 20,-

www.tod-in-arkadien.de

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Das Tibetische Orakel

Eliot Pattison

Das "Auge", Bruchstück eines einst von den chinesischen Besatzern geraubten tibetischen Götterbildes, soll seinem früheren Bestimmungsort zugeführt werden. Die tibetischen Freunde des verbannten Ex-Beamten Shan glauben, er sei der Auserwählte, diese Aufgabe zu erfüllen. In Begleitung einer Handvoll seltsamer Gefährten, außer seinem Freund Lokesh ziehen eine Nonne mit ihm, ein Mädchen, das, das "Orakel" genannt wird, und ein Tibeter, der offensichtlich stumm ist, macht sich Shan auf den weiten und gefahrvollen Weg durch Wüste und Gebirge. Doch die Expedition steht von Beginn an unter einem schlechten Stern. Der Mönch, der sie führen soll, wird ermordet und stirbt vor ihren Augen. Shan erfährt, dass die Figur den chinesischen Besatzern gestohlen worden ist und die halbe Armee auf der Suche nach ihnen ist. Doch warum jagen die Chinesen so erzweifelt einer Steinfigur nach, die allenfalls für ein paar weltentrückte Tibeter eine Bedeutung zu haben scheint? Immer weiter dringt Shan in zerklüftete Bergregionen vor, immer rätselhafter wird ihm ihre Reise. Er spürt, dass es nicht allein um diese heilige Figur geht - es geht um ein falsches Kloster, um einen Berg, aus dem Blut fließt, und um einen geheimen Lama, der den Schlüssel für die Befreiung Tibets in seiner Hand hält. Ein fesselnder Wettlauf um den Besitz des Auges beginnt.

Pattisons Ermittler Shan ist ein genialer, wenngleich wenig selbstbewusster Ermittler in der Tradition der großen englischen und amerikanischen Detektive. Ausgestattet mit der Beobachtungsgabe des klassischen Schnüfflers, mit Einfühlungsvermögen in die Mentalitäten von Freunden und Feinden und magisch angezogen von tibetischer Kultur und Religion.  

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Der Tod wartet nicht

Stefanie Baumm

 

"Der Tod war das einzig Endgültige im Leben. Das einzig Unwiderrufbare. Ein fester Wert im Meer der Möglichkeiten. Und im Augenblick des Sterbens zeigte der Mensch seine wahre Größe. Seinen Mut oder seine Feigheit. Der Tod war das Tor in ein unbekanntes, nie gesehenes Land und beim Überschreiten dieser Schwelle gab es keine Lügen mehr." (aus "Der Tod wartet nicht") 

 

Im Badeort Strande wird eine Leiche an Land geschwemmt. Der Tote wurde durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe hingerichtet. Kommissar Armin Stahl und sein Kollege finden heraus, dass es sich bei dem Opfer um Wladimir Olgow, einen Osteuropäer, handelt, der auf einem bekannten Pferdegut in der Nähe lange Jahre als Verwalter tätig war. Als bekannt wird, dass die Gutsbesitzerin, Vivian Marquardt, ihn als vermisst gemeldet hatte, sind die beiden Kommissare zunächst dem wohlgehüteten Geheimnis der Gutsfamilie auf der Spur.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine Kinderleiche wird angeschwemmt, ein illegaler osteuropäischer Kindertransport fliegt auf, und eine neugierige Ärztin untersucht einen kleinen toten Jungen und dessen dubiose Krankenakte etwas zu genau. Armin Stahl wird das ungute Gefühl nicht los, dass es eine Verbindung gibt zwischen dem Toten vom Strand, der mysteriösen Gutsfamilie und den toten Kindern.

 

Der Tod wartet nicht
Droemer 03/08
19,95 €

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Todesfalle

 

Börge Hellström Anders Roslund

 

John Meyer Frey ist Orchestermusiker und spielt auf der Fähre Helsink -Stockholm. Eines Abends schlägt er einen betrunkenen Finnen zusammen, der eine Frau belästigt hat. Eigentlich nichts Ungewöhnliches auf diesen Fähren, doch als Kommissar Ewert Grens die Verletzungen des Mannes sieht, ermittelt er wie in einem Mordfall. John wird verhaftet, seine wahre Identität kommt ans Tageslicht: Er hat lange im Todestrakt in einem Gefängnis in Ohio gesessen. Er soll ein Mädchen vergewaltigt und getötet haben. John hat die Tat immer bestritten. Mithilfe zweier Mittelsmänner gelang dem Verurteilten seinerzeit die Flucht. Jahrelang lebte John unerkannt in Schweden, bis Ewert Grens ein unheilvolles Szenario in Gang setzt ...

 

Wiedergutmachung

 

Die extremste Form der Bestrafung durch den Staat ist in einigen Ländern die Todesstrafe. 

 

Aber wird für die Opfer von Verbrechen durch die Bestrafung des Täters wieder etwas gut? Dieser Frage widmet sich das Autoren Duo in ihrem neusten Krimi um Ewert Grens. Dabei beschreiben sie mit einer unangenehmen Genauigkeit die letzten Tage und Stunden eines US Bürgers vor seiner Hinrichtung, ebenso wie die Gefühle und den Schock der Ehefrau, die sich plötzlich einem Fremden und todgeweihten Mann gegenüber sieht. Auch die Polizeibeamten knappern an der Aufgabe, den Täter auf einmal als Schutzbefohlenen in der sich anbahnenden diplomatischen Affäre zu sehen. Ein Roman der exzellent recherchiert ist und einen so schnell nicht wieder los lässt. Spannend bis zur letzten Seite und empfehlenswert auch für Leser die sichere Gegner der Todesstrafe sind.

 

Todesfalle
Roslund Hellström
Fischer 05/2008
8,95 €   

 

 

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